Sankt Martin ist nah und damit die Zeit der Lampionumzüge.
Es ist noch nicht so lange her, als wir mit kalten Händen und Füßen durch die Stadt stapften.
Aus eben diesen nostalgischen Gründen habe ich die kleinen Laternen der Lampionblume gepflückt.

Die Lampionblume (Physalis alkekengi), verwandt mit der essbaren Kapstachelbeere (Physalis peruviana) gehört der Familie der Nachtschattengewächse an und wie bei vielen von ihnen, sind grüne Pflanzenteile schwach giftig.

Die krautige Staude, die bis 80cm hoch werden kann ist recht anspruchslos an den Boden oder Lichtverhältnisse. Auch in Balkonkästen scheint sie sich wohl zu fühlen. Wo sie einmal wächst, entwickelt sie sich ausgesprochen munter.
Ihre unterirdischen Rhizome breiten sich unentwegt aus und der, in der orangfarbenen Hülle enthaltene Samen, wird von Tieren oder den Wind durch den Garten getragen.

IMG_0231Im Sommer blüht die Gartenphysalis mit einer unscheinbaren weißlichen Blüte.

Die Laternen sind die Früchte, die erst grün sind und sich ab September über gelb zu dem knalligen Orange färben.

Für herbstliche Dekorationen wird sie besonders gern in Kinderhaushalten meines Umfeldes verwendet.

 

Written by Steffi Niemzok